
Die Abtei und ihre Gärten

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Für die Leitung einer Abtei verantwortlicher Mönch. Er wird von den Mönchen gewählt (außer unter den rechtlichen Regeln der Kommende).
Kloster, das eine von der Welt zurückgezogene Gemeinschaft beherbergt, die von einem Abt oder einer Äbtissin geleitet wird. Bezeichnet auch die Gesamtheit aller Klostergebäude.
Zu einer Abtei gehörige Kirche
Mönch, der in einer Gemeinschaft lebt, die die Regel des Hl. Benedikt befolgt.
Der um ca. 480 in Italien geborene Benedikt gründete um 530 das Kloster bei Montecassino (zwischen Rom und Neapel), wo er die nach ihm benannte Benediktsregel verfasste. Er verstarb 547.
Eine der bedeutendsten Personen im Herzogtum Normandie: der für das Gemach des Herzogs verantwortliche Offizier, der dessen Güter verwaltete.
Sie begrenzt diejenigen Teile des Klosters, deren Zugang den Mönchen vorbehalten ist.
Unter dieser rechtlichen Regelung (Ende 15., Anfang 16. Jh.) wurden die Äbte, die manchmal Laien und Mitglieder der Aristokratie waren, vom König ernannt. Sie waren nicht dazu verpflichtet, im Kloster zu residieren, und suchten ihre Abtei(en) in der Regel nur auf, um ihre Einkünfte zu einzuziehen.
Teil der Abtei, in dem sich die Wohnräume der Gemeinschaft befinden: Dormitorium (Schlafsaal), Küche, Refektorium (Speisesaal), Bibliothek, Skriptorium (Schreibstube) etc.
Überdachte Galerie mit quadratischem Innenhof, über die man von einem Klostergebäude zum nächsten gelangt: Kirche, Kapitelsaal, Refektorium, Dormitorium etc. Ein Ort der Stille und des Gebets.
Mönch, der der benediktinischen Kongregation Saint Maur angehört. Nach dem hundertjährigen Krieg, den Religionskriegen und dem Kommende-Regime erlebten die Abteien einen deutlichen Niedergang sowohl materieller als auch spiritueller Art. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gründeten Benediktinermönche die Kongregation Saint Maur, deren Ziel es u.a. war, bestimmte Klostergemeinschaften auf deren Bitte wiederzubeleben.
Mitglied eines religiösen Ordens, der das feierliche Gelübde der Armut, des klösterlichen Lebenswandels, des Gehorsams und der Stabilität abgelegt hat, das ihn definitiv an sein Kloster bindet.
Texte, die die Vorschriften für das materielle und spirituelle Leben eines Klosterordens vorgeben. Die wichtigste Ordensregel im westlichen Mönchstum ist die des Heiligen Benedikt. Kapitelsaal
Ort, an dem der Abt jeden Tag die Mönche einberuft, um Auszüge oder „Kapitel“ aus der Benediktsregel zu lesen, und das Leben in der Abtei und in der Gemeinschaft verwaltet.
Ordensgeistlicher, der einer Gemeinschaft angehört, ohne dazu verpflichtet zu sein, in einem Kloster zu leben. Er lebt nach der Regel des Hl. Augustinus.
Kirche eines Stiftsherrenkollegiums. Im Gegensatz zu den Mönchen residierten sie im Dorf.